SommerKonzerte

August 2026

Dienstag, 25. August 11 Uhr und 20:00 Uhr

 

Pfarrkirche St. Paul⎪Salzburg⎪Österreich

 

 

 

Mittwoch 26. August 11.00 und 20:00 Uhr

 

Schlosskirche Mirabell⎪Salzburg⎪Österreich

 

Karten: € 20 €, Kinder/Schüler € 10 €

An der Abendkasse 

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Winterkonzerte des Sonnenorchester 2022
Johannes Wessiepe / Viola / Winterkonzerte des Sonnenorchester 2022

 

 Viola, Violine, Flöten

Gesang, Klavier und  Orgeln

Gerlinde Sämann

Gesang


 Alina Konarska-Schmidt

Gesang

Go Yamamoto, D.M.A.

Violine

 

Johannes Wessiepe

Viola

 

Silvia Habisch

Flöte

 

Gertrud Stahl

Blockflöte

 

Matthias Gampe 

Klavier und Orgel

 

Johannes G.  Gierlichs

Orgel

 

Werke von

Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert  

Uraufführungen von Norbert Sterk  und Rupert Huber

 


WORKSHOPS

 

Während der Probewoche vom 19. bis 24. August finden Workshops im Bildungshaus St. Virgil statt,

Ernst Grein Str. 14, 5026 Salzburg

Sebastian Ritter Saal

Eintritt frei, Interessierte sind willkommen!

 

 

 


Zu den Künstler:innen 2026

Matthias Gampe

Klavier

 

1977 in Magdeburg geboren wurde Matthias Gampe bereits im Alter von 7 Jahren von einem blinden Lehrer unterrichtet. Schon mit 9 Jahren, nach dem Besuch eines Kammerkonzertes, war der Wunsch klar, Musik zu studieren. Nach dem Abitur studierte er in Berlin an der Erzbischöflichen Kirchenmusikschule und begann schließlich mit dem Orgelspiel. Es folgte das Studium der Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Orgel. Seit Mai 2005 ist Matthias Gampe an den katholischen Pfarrkirchen St. Marien (Rosenkranzkirche) und St. Pius in Bad Neuenahr-Ahrweiler als Kirchenmusiker engagiert.

 

Silvia Habisch

Flöte

 

Silvia Habisch, in Innsbruck geboren, lebt seit 1979 in Bregenz. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Erst im Erwachsenenalter erlernte sie das Spielen auf der Flöte und absolvierte ihre Ausbildung an der Musikschule Bregenz. Die Musikerin nahm an Meisterkursen u. a. bei Reza Najfar teil und erhielt das Leistungsabzeichen in Silber mit Auszeichnung. Silvia Habisch wirkt in Ensembles mit und ist als Solistin bei Gottesdiensten, Klassenabenden und weiteren unterschiedlichen Veranstaltungen zu hören.

 

Alina Konarska-Schmidt

Gesang

 

1975 in Polen geboren, studierte Alina Konarska-Schmidt in ihrer Heimat zunächst Klavier und Instrumentalpädagogik. Danach erfüllte sich die Künstlerin ihren Traum und studiert in Italien Operngesang mit Spezialisierung auf Barockmusik. „Ich bin Opernsängerin und Pianistin. Das Klavier ist mein Beruf. Der Gesang – Beruf und Berufung – das ist einfach meine Seele.“

Als Pianistin, aber auch als Sängerin gab sie zahlreiche Vorstellungen und Konzerte u. a. in England, Polen, Italien und Deutschland. Darüber hinaus unterrichtet Alina Konarska-Schmidt seit 2006 Barock-, Opern-  und Popgesang sowie Klavierspiel und Improvisation. Die Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben brachten ihr renommierte Preise und Ehrungen ein.

 

Johannes Wessiepe

Viola

 

Der Bratschist Johannes Wessiepe wurde 1990 in Weingarten bei Ravensburg geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren bekam er den ersten Geigenunterricht und nahm 2008 ein Privatstudium bei Nikolai Mintchev (Folkwang Universität der Künste Essen) auf in dessen Verlauf er erste Erfahrungen mit der Bratsche machte und seine Liebe zum Klang und Repertoire des Instruments entdeckte.  2011 folgte sein Studium in der Klasse von Sebastian Bürger an der Folkwang Universität der Künste. Nach zwei Jahren Studium wechselte er in die Klasse von Prof. Emile Cantor und erhielt im Sommer 2015 den Bachelor of Music. Es folgte bis 2018 ein Masterstudium bei Prof. Barbara Buntrock an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Schon während seines Studiums widmete Johannes Wessiepe sich intensiv der Kammermusik und erhielt Unterricht bei Lehrern wie Prof. Vladimir Mendelssohn und Prof. Andreas Reiner.

 

Go Yamamoto, D.M.A.

Violine

 

Go Yamamoto, 1978 in Yokohama geboren, studierte am Cornell College und der University of Northern Iowa, wo er als Erster seine Abschlussprüfung auf historischen Instrumenten ablegte. 2010 absolvierte er sein Doktorstudium an der Indiana University im Hauptfach Alte Musik – Historische Violine. Go Yamamoto hat an zahlreichen Festivals und Workshops für Alte Musik teilgenommen, spielte mit vielen Alte-Musik-Ensembles in den Vereinigten Staaten und war vom 2010 bis 2018 ständiger Gastkonzertmeister von La Follia Austin Baroque (Texas). 2014 absolvierte er sein zweites Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und ist seitdem ein Mitglied der großen Alte-Musik-Szene Deutschlands. Mit ihm als Stammspieler des Ensembles L’arte del mondo, das regelmäßig mit Musikern wie Daniel Hope oder Xavier de Maistre die Bühne teilt, erschienen mehrere CD-Aufnahmen bei Harmonia Mundi und Sony Music. Seit 2009 leitet er das Ensemble ad Libitum und ist darüber hinaus Konzertmeister des Rodenkirchener Kammerorchesters. Sein Barockinstrument ist eine Violine von ca. 1770 aus Markneukirchen, als „modernes“ Instrument spielt er auf einer böhmischen Geige aus dem Jahr 1865.

 

 

Gertrud Stahl

Blockflöte

 

Gertrud Stahl hat als Kind zunächst Blockflöte ohne Noten gelernt, später dann mit Noten. Nach ihrem Abitur studierte sie Schul-Musik und hat bereits während des Studiums in Spielkreisen Blockflöte gespielt. Ihr Können umfasst C- und F-Flöten, Sopranino, Sopran-Blockflöte, Alt-Blockflöte und Tenor-Blockflöte. Sie unterrichtete Schüler privat und gab Kurse für Blockflöte. Auch hat sie an Musik-Wochen teilgenommen, mit Fortbildungsarbeitsgemeinschaften zur Blockflöte, vor allem beim weihnachtlichen Musizieren in Sankt Thomas. Dort hat sie einen Kindergottesdienst-Kreis gehabt, zur Gestaltung von Blockflöten- und Gitarrengottesdiensten mit Kindern. Manchmal tritt sie solistisch mit der Blockflöte in Erscheinung.

 

 

 

 

Gerlinde Sämann

Sopran

 

 

Gerlinde Sämann, geboren in Nürnberg, studierte am Münchner Richard-Strauss- Konservatorium Klavier und Gesang. Ausserdem absolvierte sie eine Ausbildung zur Atemtherapeutin nach Ilse Middendorf. Ihr Repertoire reicht von historischen Werken über Lied und Oratorium bis hin zu Avantgarde und zeitgenössischem Musiktheater.

Seit 1991 tritt die blinde Sopranistin solistisch mit verschiedensten Ensembles und Gruppen auf: mit dem Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble, dem Dresdner Kammerchor, dem Dresdner Kreuzchor, dem Rias Kammerchor, dem Mädchenchor Hannover, dem Choeur de Chambre Accentus, Arsyis Bourgogne, dem Mittelalter-Ensemble Estampie, VocaMe, Armonico Tributo Austria, der himmlischen cantorey, l’arpeggiata, Akademie für alte Musik Berlin, La Petite Bande, sette voci, Cantus Cölln, etc.

Gerlinde Sämann wirkte bei zahlreichen Festivals mit, wie z.B. der Styriarte, La folle journée de Nantes, Festa da Musica Lissabon, Festival de Vezelay Bourgogne, Festival Oude Muziek Utrecht, Festival van Vlaanderen Gent, etc.

Die Künstlerin arbeitete in den letzten Jahren u.a. mit Joshua Rifkin, Hans-Christoph Rademann, Howard Arman, Ton Koopman, Pablo Heras Casado und Sigiswald Kujken zusammen. Ebenfalls war sie aktiv auf der Bühne mit etlichen Regisseuren der Oper und des zeitgenössischen Musiktheaters, beispielsweise mit Arila Siegert, Gil Mehmert, Thomas Höft, Chrescencia Dünser und Otto Kukla. In 2007 war sie akustisch in Peter Steins „Wallenstein“ (Berliner Ensemble) zu hören.

Mit großer Intensität gestaltet Gerlinde Sämann ausgefallene Lied- und Duoprogramme, beispielsweise mit dem renomierten Hammerflügelspieler Ronald Brautigam. Was die Künstlerin auszeichnet ist ihre flexible und feinsinnige Musikalität und Interpretation, die das Publikum in ein spezielles und ungewöhnliches Erleben vieler Klangnouancen entführt. Zahlreiche Radioaufnahmen und CD's sind im In- und Ausland entstanden.

 

Johannes GAutama Gierlichs

Orgel

 

Schon als Kleinkind liebte er Musik über alles und mit zwei Jahren bekam er bereits Einzelunterricht an der Musikschule Neubiberg. Im Alter von fünf saß er zum ersten Mal an einer Orgel und war glücklich: Er hatte sein Instrument gefunden, dem er seither treu geblieben ist. Es stellte sich heraus, dass er en außergewöhnlich zuverlässiges absolutes Gehör, ein vorzügliches musikalisches Gedächtnis und eine besondrere Begabung zur Improvisation besitzt. Er ist Synästesist und liebt Farben, die er nur als farbiges Licht wahrnehmen kann.

Im Alter von 12 begann er zu komponieren, erlernte die Braille-Notenschrift und mit 18 die Musiksoftware Capella, mit der er nun seine Kompositionen aufschreibt. Nach Studien in Altötting und Regensburg als Kirchenmusiker ist für ihn die Arbeit als Komponist ein wichtiger Schwerpunkt.   

 

Klassisches Orchester für blinde & sehbehinderte Musiker:innen

[email protected]

www.sonnenorchester.at